Seidene Wäsche

von Ambiente
 

   Romina kannte Marc jetzt schon seit Monaten und immer noch war sie von seiner Zärtlichkeit fasziniert. Sie hatte noch nie mit einem Mann geschlafen, der so erfindungsreich und zärtlich, aber doch bestimmt mit ihr umging, wie es Marc tat. Viele Dinge, von denen andere Paare nur träumten, hatten die beiden schon miteinander ausprobiert. Romina genoss die Treffen mit ihrem Liebsten sehr. Sie hatten sich für das kommende Wochenende nichts vorgenommen und freuten sich einfach auf zärtliche Stunden zu zweit.
   Sie gingen lange spazieren, alberten im Park herum und heizten sich gegenseitig immer mehr auf. Als sie zu Hause bei Romina wieder angekommen waren, wollte sie schnell duschen, um dann gemeinsam mit Marc das Abendessen vorbereiten. Während Romina duschte, begann Marc liebevoll den Tisch zu decken und ging dann in ihren Schlafraum, weil er heimlich ein paar Kerzen aufstellen wollte. Er hatte wunderschöne Kerzen in einem Geschenkeshop gefunden und da er wusste, wie sehr Romina Kerzen liebte, hatte er ein paar davon erstanden. Glitter war in ihnen eingelassen, und als er sie in die Ständer gestellt und angezündet hatte, strahlte der ganze Schlafraum wie ein Märchenland.
   Gerade als er den Schlafraum verlassen wollte, sah er auf einem Hocker Rominas Dessous liegen. Er schaute sich noch einmal zur Türe um, um sich zu vergewissern, dass Romina ihn nicht sehen konnte, und nahm dann die Dessous in die Hand. Wie sehr beneidete er die Frauen um diese herrlichen Sachen, die sie immer auf der Haut tragen durften. Er nahm das Seidentop und hielt es sich an die Wange, rieb sich daran. Dann nahm er Rominas Slip und hielt ihn sich an die Nase. Er konnte riechen, wie sehr er seine Liebste beim Spaziergang erregt hatte, denn diesen Geruch, den sie von sich gab, wenn sie vor Lust schnurrte und die Liebessäfte ihr Höschen benetzten, kannte er nur zu gut.
   Er hatte auch Seidenshorts zu Hause, aber die fühlten sich längst nicht so toll an wie diese Wäsche von Romina. Ob er sie mal bitten konnte, ihm etwas von sich zu borgen? Er würde zu gern einmal so etwas auf seiner Haut fühlen.
   Jetzt nahm er einen Seidenstrumpf und rieb sich damit erst über den Unterarm, dann über seine Brustwarzen, und eine Gänsehaut überzog seinen ganzen Körper. Wieder vergrub er sein Gesicht in diesem zarten Gebilde und nahm tief den Geruch in sich auf.
   Romina war inzwischen mit dem Duschen fertig und wollte sich gerade einen Kaftan holen, um ihn überzuziehen, als sie Marc da stehen sah. Fasziniert sah sie ihm einen Augenblick zu und dann wusste sie was sie tun wollte. Ein neues Spiel ging ihr in Sekundenbruchteilen durch den Kopf und sie freute sich diebisch, dass sie zur Abwechselung mal was Neues ins Spiel brachte. Sie ging leise zurück ins Bad und rief: "Marc, kommst Du bitte mal?"
   Als er kam, bat sie ihn, ihr doch ihren Kaftan zu holen, und sie beschrieb ihm den Schrank, in dem der Kaftan war. Er ging, um ihn zu holen und Romina ging ihm vorsichtig nach. Als er in den Schrank sah, konnte er all ihre Wäsche bewundern, und wie das Natürlichste der Welt sagte sie zu ihm: "Weißt Du noch, wie sehr es Dich erregt hat, als ich Dir erzählte, wie es war, als ich mit meiner Freundin geschlafen habe? Heute möchte ich es Dir nicht erzählen, um Dich zu erregen, heute möchte ich es Dir zeigen. Ich werde Dich anziehen wie sie, werde Dich berühren wie sie und ich werde Dich lieben wie sie." Marc schaute sie mit erregten Augen an und hatte nicht mehr die Kraft, NEIN zu sagen. Wie sehr hatte er immer schon davon geträumt, einmal Frauensachen zu tragen.
   "Komm, setz dich da aufs Bett" sagte Romina zu ihm und zog sich selbst schnell einen Spitzen-Body an. Dann kramte sie eine Weile in ihrem Schrank herum und hatte bald alles zusammen, was sie brauchte: einen Slip, eine schwarze Netzstrumpfhose und ein schwarzes Top mit eingearbeiteter Büstenhebe.
   "Komm zieh Dich aus, ich helfe Dir beim Anziehen." Sie plauderte mit ihm, um ihm über seine Verlegenheit hinwegzuhelfen. Schnell zog Marc seine Sachen aus und stand dann nackt vor der jungen Frau. Er wagte kaum zu atmen, als sie mit dem Slip in der Hand auf ihn zutrat. Vorsichtig nahm er den Slip entgegen und stieg langsam hinein. Sie beobachtete ihn, wie er ihn bedächtig hochzog. Nur mit etwas Mühe lies sich sein Schwanz im Slip verstauen; vorwitzig schaute die feuchte Spitze über den Rand des Slips. Dann half Romina Marc dabei die Strumpfhose anzuziehen. Romina ließ ihm Zeit, ahnte sie doch, was in ihm vorging. Seine Hände berührten den Stoff auf seinen Beinen, strichen langsam daran auf und ab. Sein Atem ging immer schneller und seine Erregung wuchs von Sekunde zu Sekunde.
   "Du meine Güte", meinte er, "wie kriegt ihr die eigentlich immer an, ohne jedesmal einen Orgasmus zu bekommen?" Er konnte seine Hände überhaupt nicht mehr von dem Stoff über seinen Beinen lösen. Vergessen war jede Scham und Unsicherheit. Dann streifte Romina ihm das Top über, es war ziemlich eng - eben nicht für einen Männerkörper geschnitten - aber es ging.
   Romina begann, Marc zu streicheln und zu liebkosen. Ihre Zunge spielten mit seinen Lippen. Zart nahm sie seine Unterlippe zwischen ihre Zähne und spielte mit ihr. All ihre Zärtlichkeit schenkte sie ihm und erregte ihn immer mehr und mehr.
   Sie streichelte seine Brüste durch den Stoff, saugte an seinen Brustwarzen und freute sich, als sie sah, wie sie sich verhärteten. Selbst als Marc sie streichelte, ließ sie es sich gefallen, denn das hatte damals ihre Freundin auch getan. Aber sie berührte nicht sein Glied. Als sie spürte, dass er mehr und mehr erregt wurde, bat sie ihn, sich hinzulegen. Sie küsste sich an seinem Bauch herunter, bis sie zu seinen Schenkeln kam, legte eine Kußspur wieder bis zum Bauchnabel und massierte dabei weiter sanft seine Brüste.
   "Spürst Du, wie die Seide sich auf Deiner Haut anfühlt? Magst Du es?" flüsterte sie Marc ins Ohr. "Wie fühlt es sich an, wenn Dein Schwanz sich an der Strumpfhose reibt?" Sie flüsterte weiter mit ihm, erregte ihn. Dann legte sie sich auf ihn, rieb sich an ihm, erregte ihn mehr und mehr, bis sein Schwanz hart wurde. Aber er steckte in der Netzstrumpfhose wie ein gefangenes Tier.
   Sie reizte ihn weiter indem sie ihren Unterköper an seinem Schenkel rieb. Er konnte durch den Stoff fühlen, wie feucht sie war und dann wollte er sie, er musste sie einfach fühlen. Die Wogen der Lust schlugen über den beiden zusammen und als sie hinterher wohlig erschöpft nebeneinander im Bett lagen, sagte Romina: "Wenn Du magst, dann nimm die Strumpfhose mit, dann wirst Du immer dran denken, wie ich mit Dir geschlafen habe, als Du wie eine Frau gekleidet warst."


© 1992 Ambiente