Falsches Spiel

von Ambiente
 

   Die Party war in vollem Gange. Das Wetter konnte nicht herrlicher sein. Es war einer der lauen Sommernachmittage, an denen man einfach fröhlich sein musste. Schmeichelnde Tanzmusik erfüllte den Garten und auf der kleinen Tanzfläche drehten sich ein paar engumschlungene Paare. Etwas abseits von den anderen, unter einem Baum, saßen Vic und Iris. Vic redete immer heftiger auf Iris ein, aber diese schüttelte immer nur den Kopf.
   "Iris, bitte - ich will Dich...deine Eltern sind doch nicht da. Du kannst mich doch nicht noch länger hinhalten. Herrgott noch mal! Du weckst ein Feuer in mir, und dann läßt Du mich zappeln. Zwei Wochen kennen wir uns nun schon. Iris, bitte!"
   "Vic - Vic, wir haben doch schon darüber gesprochen. Ich mag Dich. Aber ich kenne Dich noch zu wenig. Ich will noch nicht mit Dir schlafen. Laß mich jetzt in Ruhe!" Zornig und enttäuscht stand Iris auf und ging zur Bar.    "Bitte eine Cola," sagte sie zum Aushilfskellner und schwang sich auf den Barhocker.
   "Kummer?" Iris sah sich erstaunt um. Neben ihr saß Patrick. Sie kannte ihn nur flüchtig, so wie man halt Leute kennt, die gewöhnlich auf die gleichen Partys gehen. Er war ihr immer zu glatt erschienen, zu oberflächlich. Irgendwie schien etwas von ihm auszugehen, was Iris nicht richtig deuten konnte.
   "Hallo, Patrick. Kummer? Wieso? Ach, wegen Vic...naja, wir haben uns gestritten. Es geht schon wieder." "Kommen Sie, Iris - wir tanzen miteinander, dann vergehen die dunklen Gedanken." "Nein, danke - mir ist nicht mehr nach tanzen. Ich möchte eigentlich nach Hause."
   Hundert Gedanken schossen Patrick durch den Kopf. Dieses Mädchen versuchte er schon seit ein paar Wochen näher kennen zu lernen. Sie strahlte etwas aus, was ihn faszinierte. Seine Blicke wanderten an der schlanken Gestalt empor. Sie trug ein Kleid mit einem weitschwingenden Rock, der bei jedem Schritt ihre Beine umspielte.
   "Haben Sie einen Wagen dabei, Iris?" "Nein, ich bin mit Vic gekommen, aber ich werde mir ein Taxi rufen." "Aber wieso denn? Mich hält hier auch nichts auf der Party. Ich will deshalb auch wieder in die Stadt zurück. Wenn sie möchten, nehme ich sie gern mit."
   Iris schwankte. Irgendwie war ihr Patrick nicht ganz geheuer, aber als sie sah, wie Vic auf die Bar zusteuerte, sagte sie schnell: "Okay, ich hole nur schnell meine Handtasche. Wir treffen uns dann vor dem Haus." Während Iris ihre Tasche holte, verabschiedete sie sich noch schnell von den Gastgebern und murmelte eine Entschuldigung für ihr frühes Verschwinden, um dann nach draußen zu gehen. Patrick stand schon mit seinem Auto da und hielt Iris fürsorglich die Tür offen. Während sie der Stadt zufuhren, sprachen sie über die Party.
   "Warum haben Sie sich mit Vic gestritten?" wollte Patrick wissen und musterte begehrlich das gebräunte Knie, welches ihn einlud, es zu berühren. "Ich möchte nicht darüber sprechen und...und eigentlich geht es Sie ja gar nichts an," antwortete Iris und ihre Stimme zitterte ein wenig. Dieses reizte jedoch Patrick nur noch mehr.
   Plötzlich bog er in eine Seitenstraße ein, um kurz darauf nochmals auf einen Waldweg abzubiegen. "Hey, wo fahren Sie denn auf einmal hin! Das ist doch nicht der Weg in die Stadt! Was soll denn das!?" schrie Iris Patrick zornig an, weil dieser einfach seine Hand auf ihr Knie legte. Zornig stieß sie die Hand weg, und kaum stand der Wagen, als sie schon die Tür aufriss, um auszusteigen und wegzulaufen.
   "Hallo Iris, ist schon gut, kommen Sie zurück. Sie haben ihre Handtasche hier im Wagen gelassen. Ich tue Ihnen nichts. Seien Sie nicht kindisch. Hier, ich bleibe auch im Wagen sitzen."
   Zögernd drehte Iris sich um. Patrick saß im Wagen und zeigte ihr durch das halbgeöffnete Fenster der Beifahrertür die Handtasche. Vorsichtig näherte Iris sich dem Wagen, sich bewusst werdend, dass sie ohne ihre Handtasche wohl kaum zurück in die Stadt konnte. Kurz bevor sie den Wagen erreichte, rief sie: "Sie bleiben aber im Wagen sitzen, versprochen?"
   "Iris, ich will Dir nur Deine Handtasche geben. Hier - sie liegt auf dem Sitz." Patrick saß ganz ruhig und doch gespannt auf seinem Sitz, geduldig auf den richtigen Moment wartend. Da - jetzt stand Iris neben dem Wagen. Sie schaute in den Wagen hinein und sah tatsächlich ihre Handtasche da liegen. Sie beugte sich in den Wagen, um nach der Tasche zu greifen, aber genau in dem Moment, wo sie die Henkel der Tasche in den Fingern hatte, drückte Patrick auf den Knopf des elektrischen Fensterhebers und liess die Scheibe soweit in die Höhe fahren, dass Iris weder vor noch zurück konnte. Er hatte genau den richtigen Zeitpunkt abgepasst. Er schaute Iris an, sah in ihre ängstlichen Augen und stellte wieder einmal fest, dass Angst nur noch seine Lust steigerte.
   "Iris, ich will mit Dir schlafen. Ich will es schon seit ein paar Wochen. Aber Du gabst mir nie eine Chance, Dich kennen zu lernen. So muss ich mir holen, was ich möchte. Ich hole es mir auf meine Weise."
   "Du - Du Schwein - was hast Du vor!? Lass mich hier los!" Verzweifelt bemühte Iris sich, den Schalter des Fensterhebers zu ereichen; es war nicht möglich und von allein rührte das Fenster sich ebenfalls nicht. Patrick stieg aus dem Auto aus und ging um die Kühlerhaube herum. Das Bild, welches sich ihm bot, erhöhte sein Verlangen noch um ein Vielfaches: Iris steckte mit dem Kopf und einem Arm im Auto, während die andere Hand sich an der Scheibe festklammerte. Ihr Körper bog sich vom Wagen ab und der Po ragte regelrecht vom Wagen weg. Patrick spürte, wie seine Lippen trocken wurden.
   "Hey, wir werden unseren Spaß haben. Pass nur auf. Auch Dir wird es gefallen. Ich werde es so machen, dass auch Du auf Deine Kosten kommst." "Lass mich in Ruhe. Ich will hier weg, lass mich sofort hier raus!" Ungerührt hörte Patrick zu. Zu sehr genoss er es, dass Iris ihm jetzt restlos ausgeliefert war. Er stellte sich hinter sie und liess die Hände behutsam über ihren Körper gleiten. Er berührte ihre Schultern und die Hüften und bemühte sich, erst einmal ihren Beinen auszuweichen, mit denen sie versuchte, nach ihm zu treten.
   "Hey Schäfchen, lass das. Es hat doch keinen Sinn. Du wirst sehen...du wirst es sogar noch mögen." Er betrachtete den weitschwingenden Rock und nahm ihn dann mit beiden Händen, um ihn über Iris hinweg hochzuschlagen. Es war ein prachtvoller Anblick. Iris trug einen schwarzen Minislip, und die beiden Pobacken wölbten sich unter dem kleinen Stück schwarzem Stoff. Erschauernd lies er seine Hände über diese beiden prallen Schönheiten gleiten. Fast zärtlich berührte er sie, strich immer wieder darüber hinweg. Nach und nach verstärkte er den Druck seiner Hände, bis er spürte, dass die Verkrampfung von Iris nachliess. Er wusste, dass er nun gewonnen hatte. Seine Hände wanderten nun wieder über ihren Körper. Er öffnete den Reißverschluss ihres Kleides, um an ihre Brüste zu kommen. Dies erwies sich als gar nicht so leicht, aber er schaffte es. Er berührte sie und umfasste sie in einem Wechselspiel, welches Iris nicht kalt liess. Sie wehrte sich gegen das Lustgefühl, welches diese Hände in ihr auslösten. Sie wollte Patrick nicht. Wollte nicht von ihm angefasst werden.
   Doch was war nun? Iris versuchte irgendwie aus dem Wagen zu schauen, aber sie konnte nichts sehen. Hätte sie es gekonnt, so hätte sie gesehen, dass Patrick sich die Hose auszog. Ebenso flogen sein Slip und das Partyhemd ins Gras. Nun kam er wieder auf den Wagen zu. Als er jetzt Iris wieder berührte, wusste sie nicht mehr, ob sie die Hände nun verabscheute oder ob sie die Berührungen spüren wollte.
   Wieder streichelten sie den Rücken, um nach kurzer Zeit wieder am Po angekommen zu sein. Mal zärtlich und mal fest berührten sie ihn. Nun wanderten sie zwischen die Schenkel. Zärtlich fuhren die Finger an den Innenseiten entlang, wohl wissend, welche Wirkung er damit auslöste. Iris spürte die aufkommende Lust mehr und mehr und war zornig auf sich selbst. Als nun die Finger fast zärtlich das Zentrum ihrer Lust erkundeten, konnte Patrick feststellen, dass er in eine sehr feuchte Tiefe vordringen konnte. Iris versuchte vergeblich den Fingern auszuweichen. Sie wollte nicht, dass Patrick merkte, wie es um sie stand. Heftig bewegte sie deshalb ihren Hintern hin und her. Doch gerade diese Bewegung brachte Patrick fast an den Rand der Beherrschung. Er legte seine beiden Hände um die Oberschenkel von Iris und zog so die Beine weiter nach hinten. Nun stand Iris so, dass ihre Beine um 90 Grad von dem Boden abstanden und der Rücken wiederum 90 Grad von den Beinen weiterführte.
   Patrick stand nun zwischen den gespreizten Schenkeln. Eigentlich wollte er ja noch das Spiel ein wenig weiter auskosten, aber er war mittlerweile derart erregt, dass er selbst nicht mehr warten wollte. Fast zärtlich liess er seinen Freudenspender in die Lustgrotte von Iris gleiten. Diese musste, ob sie wollte oder nicht, sich seinen Bewegungen anpassen. Aber wollte sie es denn wirklich nicht mehr? Iris wusste es selbst nicht mehr. Sie spürte nur die Intensität des Gefühls. Spürte, wie er stark, aber dennoch zärtlich mit ihr umging. Patrick schaute auf den Po herab, sah, wie die Muskeln unter dem Fleisch spielten und geriet fast in Versuchung, die beiden Hügel zu teilen, um den zweiten Eingang der Lust freizulegen.
   Aber soweit kam er dann nicht mehr, denn plötzlich begann Iris unter ihm zu zucken und er hörte ein unterdrücktes Stöhnen aus dem Wageninneren, welches ihn unaufhaltsam dem Höhepunkt zutrieb. Er konnte sich nicht mehr beherrschen und schon war es soweit. Gleichzeitig mit Iris Aufschrei brach es aus ihm hervor. Sanft liess er noch ein paar Stöße folgen, um sich dann langsam aus ihr zurückzuziehen. Noch einmal strich er zärtlich über die Pobacken, die selbst bei dieser zarten Berührung wieder zusammenzuckten. Er zog sich schnell an und stieg dann wieder in den Wagen.
   Als er nun im Wagen saß, liess er das Fenster herunter und schaute dabei Iris fragend an. Iris schaute ihn ebenfalls an, teils erschöpft und teils zornig. Tränen funkelten in ihren Augen.
   "Iris, es tut mir leid. Du hast mich so angemacht. Habe ich Dir wehgetan oder warum weinst Du?"
   "Du Schuft, warum hast Du das gemacht?" Sie zerrte an ihrem Kleid, um es wieder zu richten, und setzte sich dann zu Patricks Erstaunen wieder in den Wagen.
   "Warum? - Das habe ich Dir schon gesagt. Ich begehre Dich. Aber Du hast ja keine Augen für mich gehabt. Für Dich gab es nur Vic, Vic und noch mal Vic."
   "Patrick, ist schon gut. Ich weine nicht wegen Dir. Aber ich müsste jetzt furchtbar wütend auf Dich sein, denn eigentlich hast Du mich vergewaltigt. Aber irgendwie fühle ich mich nicht vergewaltigt. Deshalb weine ich, genau! Und jetzt fahr mich nach Hause. Sofort!"
   Patrick wendete den Wagen und fuhr Iris nach Hause. Sie sprachen unterwegs kein Wort miteinander. Jeder hing seinen Gedanken nach. Als sie vor dem Haus von Iris angekommen waren, schaute Patrick Iris bittend an: "Iris, bitte...sehen wir uns wieder?"
   Iris schaute ihn einen Moment an, um sich dann umzudrehen und wortlos im Haus zu verschwinden...



© 1991 Ambiente