Schmerzgrenze

von Ambiente
 

   Cordelia kniete vor ihrem Herrn und erwartete ängstlich seine Entscheidung. Er hatte die Session mit einigen unangenehmen Fragen begonnen, hatte gefragt, ob sie seine angeordneten Übungen durchgeführt hatte. In dem Augenblick, als Cordelia dies verneinte, wusste sie, dass dies unweigerlich zu einer Bestrafung führen würde.

   Nachdem er ihr befohlen hatte, auf den Knien auf ihn zu warten, hatte er den Raum verlassen. Hochaufgerichtet, wie er es ihr beigebracht hatte, wartete sie, den Blick zu Boden gesenkt und die Arme auf dem Rücken verschränkt.

   Er betrat wieder den Raum und ging festen Schrittes auf sie zu:

   "Steh auf. Jedes Mal, wenn ich mich mit Deinen Brüsten befasse, beginnst Du zu jammern. Das will ich ändern. Aus diesem Grunde hatte ich Dir aufgetragen, täglich eine Klammer an jeder Deiner Brustwarzen für zwei Minuten zu tragen.
Nun, Du hast es nicht getan - wie Du mir gerade gestanden hast.
Also werden wir es jetzt gemeinsam üben, das und noch einige Dinge mehr.
Du wirst Dich an diesen Abend noch einige Mal erinnern und nie wieder, ich sage Dir nie wieder versäumen, Übungen, die ich Dir aufgetragen habe, nicht durchzuführen.
Auf dem Regal liegt ein Silbertablett, hole es!"

   Cordelia bemühte sich, schnell seiner Anweisung zu folgen und holte das Tablett, kniete sich vor ihren Herrn und hielt im das Tablett entgegen.

   Er ignorierte es und befahl ihr: "Steh auf!"

   Er dirigierte Cordelia unter den Deckenhaken und legte ihr die Halsmanschette um. Die herabhängende Kette hakte er in den O-Ring der Halsmanschette ein. Dann legte er ihr noch Fußgelenkfesseln an und hakte diese in die Ringe am Boden ein, die für diesen Zweck da befestigt waren.

   Er nahm ihr nun das Tablett aus den Händen und stellte sich damit vor seine fixierte Sklavin.

   "Hebe Deine Brüste an", befahl er ihr.

   Dann hielt er das Silbertablett vor ihren Körper, direkt unterhalb der Brüste.

   "Nun lass Deine Brüste los und halte das Tablett genau so, wie ich es jetzt halte."

   Sie nahm es und er trat einige Schritte zurück. Es war ein herrliches Bild, welches er wie den Duft eines edlen Parfums in sich aufsaugte. Da stand sie, fixiert am Deckenhaken, mit gespreizten Beinen, ihrem Herrn ihre herrlichen vollen Brüste auf dem Silbertablett präsentierend.

   Er nahm eine Gerte mit einer Lederklatsche am oberen Ende und trat damit auf Cordelia zu.

   "Du hast Dich meiner Anordnung widersetzt, hast meine Aufgabe nicht ernst genommen. Dafür werde ich Dich jetzt bestrafen. Danach werden wir täglich an Deiner Schmerzgrenze arbeiten. Ich will Dir helfen, damit Du nicht immer so jammerst, wenn ich mich mit Deinen aufregenden Brüsten befasse."

   Cordelia schluckte; sie wusste, dass er recht hatte. Sie war immer noch sehr empfindlich an den Brüsten. Der Gedanke, wie er sich mit ihren Brüsten befasste, sie biss, sie knetete, ihre Nippel drehte und quetschte, ließ immer Schauer der Erregung über ihren Körper laufen. Aber immer, wenn er dann begann, gab sie auf und jammerte, er möge aufhören. ‚Ich will es ja auch' dachte sie, ‚aber...' In diesem Augenblick traf sie der erste Schlag mit der Lederschlaufe, leicht, nicht zu fest. Die nächsten Schläge kamen in gleichmäßigen Abständen. Ihr Herr achtete drauf, dass der Schmerz leicht und erträglich blieb. Er rötete die Haut ihrer vollen Brüste und als sie phantastisch in einem tiefen Rot schimmerten, begann er die Intensität der Schläge zu erhöhen.

   "Cordelias Hände zitterten leicht. Sie konnte weder zurücktreten, noch ihren Körper wegdrehen. Sie hielt das Tablett in ihren Händen und hielt ihm damit ihre Brüste entgegen. Je heftiger die Schläge wurden, umso mehr kämpfte sie gegen den Schmerz an. Ihre Knöcheln an den Fingern traten schon weiß hervor, so sehr umklammerten sie das Tablett. Sie wollte diese Bestrafung durchstehen, musste sie durchstehen. Sie wollte dieses Mal nicht jammern. Sie zog die Luft tief ein, grub ihre Zähne in ihre Unterlippe, aber sie jammerte nicht.

   Ganz plötzlich hörte ihr Herr auf, sie zu schlagen. Er legte die Gerte zur Seite und stellte sich vor sie hin.

   "Ich hoffe, das wird Dir eine Lehre sein! Missachte nie wieder meine Anweisungen!"

   "Nein, mein Herr!"

   Er nahm ihr das Tablett aus den Händen und stellte sich hinter sie. Sehr nah. Er griff um sie herum und legte seine Hände wie Waagschalen unter ihre Brüste.

   Sie spürte ihn, wagte aber nicht, sich gegen ihn zu lehnen. Sie spürte seine Hände an ihren Brüsten und wartete darauf, was er jetzt tun würde. Lange brauchte sie nicht zu warten, denn schon umschlossen seine Hände die Brüste. Griffen fester zu, kniffen und begannen sie zu kneten. Dabei zog er sie immer dichter an sich heran. Seine Finger näherten sich immer mehr ihren Brustwarzen. Sie stöhnte, jammerte und suchte Schutz an seinem Körper. Er gewährte ihr den innigen Kontakt und liess sie sofort spüren, welchen Preis sie dafür zahlen musste. Schmerz - alles durchdringender Schmerz, der von ihren Brustwarzen ausgehend durch ihren Körper schoss.

   Sie stöhnte nicht mehr nur, sie schrie ihren Schmerz hinaus - und plötzlich verließ sie die Kraft, und mit einem letzten Aufschrei sackte sie in sich zusammen.

   Er hielt sie mit seinen Armen umfangen und gönnte ihr einige Minuten Ruhe. Er liebkoste ihre Ohren und ihren Hals, flüsterte ihr zu, dass sie sehr tapfer gewesen wäre und er stolz auf sie sein, aber eine Prüfung müsse sie heute noch bestehen, dann wäre sie für heute erlöst.

   "Sag mir, wenn Du bereit dazu bist!"

   Es dauerte nur einige kleine Augenblicke und sie sagte mit tiefer, rauer Stimme: "Mein Herr, ich bin bereit!"

   Er löste sich von ihr und ging im Zimmer herum, um einige Sachen herbeizuholen.

   Dann trat er hinter sie hin und legte ihr Handgelenkmanschetten an, die er hinter ihrem Rücken miteinander verband.

   Jetzt ging er um sie herum und betrachtete voller Stolz seine Sklavin.

   Er zeigte ihr zwei wunderschöne Clamps, die mit kegelförmigen Gewichten versehen waren.

   "Schau sie Dir genau an, diese Clamps werden jetzt gleich Deine Brustwarzen schmücken! Sie werden so lange dranbleiben, bis Du bis Zehn gezählt hast!"

   Er streichelte die Brüste zärtlich, stimulierte und rieb ihre Brustwarzen, bis sie steif hervortraten. Dann schenkte er ihr den Schmerz. Erst schmückte er ihre rechte Brustwarze, liess sie in den Schmerz hineinfallen, wartete, bis ihr Atem wieder ruhiger geworden war, um das Spiel dann an der zweiten Knospe ihrer Lust zu wiederholen.

   Sie trug die Clamps - ihr Atem ging stoßweise. Und in die Stille hinein sagte sie...

   Eins

   Er betrachtete sie und fühlte mit ihr.

   Zwei

   Sie biss sich auf die Lippen, er konnte es genau sehen.

   Drei
   Vier

   Die beiden Zahlen folgten schnell aufeinander, sie versuchte dem heftigen Schmerz zu entgehen, in dem Sie ihren Oberkörper leicht nach vorn beugte.

   Fünf

   Ihre Stimme klang ruhiger, nicht mehr so hektisch. Ihre Augen begannen zu strahlen.

   Sechs

   Sie flüsterte es fast, sie wusste, mehr als die Hälfte hatte sie überstanden.
Es dauerte etwas, bis die nächste Zahl kam.

   Sieben

   Sie richtete ihren Oberkörper wieder auf, schaute ihm verlangend in die Augen und sagte dann:

   Acht

   Der Abstand zwischen den einzelnen Zahlen verlängerte sich deutlich, und sie konnte Stolz in seinen Augen erkennen.

   Neun

   Ihre Stimme zitterte jetzt doch merklich, ihre Kraft lies deutlich nach. Trotzdem ver-längerte sie noch einmal der Abstand zur letzten Zahl. In dem Augenblick, in dem sie die letzte Zahl, die...

   Zehn

   ...fast herausschrie, entfernte er die Clamps und hielt sie dann sofort fest in seinen Armen, um den unweigerlich kommenden heftigen Schmerz, mit dem das Blut in ihre geschundenen Warzen zurückschoss, gemeinsam mit ihr auszukosten.

   So standen sie noch eine Weile engumschlungen da, bevor er sie von ihren Fesseln befreite, auf die Arme nahm und sie aus dem Strafzimmer trug.


© 2006 Ambiente