Einzelunterricht

von Ambiente
 
 
 
   

   Ella saß nun schon eine Stunde in ihrem Auto und blickte auf die Tür, an der sie gleich klingeln sollte. Die Stimme von Lady Sybil hatte während des Telefonats in der letzten Woche sehr angenehm geklungen. Sie hörte Ella ganz in Ruhe zu, während diese ihr Problem schilderte. Sie stellte ein paar Fragen und machte Ella dann einen interessanten Vorschlag: „Komm zu mir ins Studio, bring 2 Tage Zeit mit und vertraue mir, dann werde ich deine Blockade lösen.“

   Die beiden verabredeten einen festen Zeitpunkt, und nun saß Ella da und starrte die Tür an, als läge dahinter die Höhle des Löwen, oder besser gesagt, der Löwin. Sie gab sich einen Ruck, schnappte sich ihre kleine Reisetasche, ging auf die Tür zu und klingelte. Unruhig trippelte sie von einem Fuß auf den anderen. Was wird mir dieses Treffen bringen? Kann Lady Sybil helfen?

   Als die Tür geöffnet wurde, war der Bann sofort gebrochen. Die beiden Frauen standen sich gegenüber, sahen sich an und wussten, wir sind auf der gleichen Wellenlänge. Kurze Zeit später saßen sich die beiden im Wohnzimmer gegenüber und stießen mit einem Glas Sekt an, denn Lady Sybil war sich sicher, Ella würde es mit einem ganz kleinen Schubs durch den Sekt einfacher fallen, ihre Gedanken in Worte zu fassen.

   „Mein Partner und Geliebter ist gleichzeitig mein Herr. Wir spielen offen, reden miteinander und sind glücklich. Dennoch bin ich heute hier, denn ich brauche Hilfe – oder besser gesagt Einzelunterricht. Ich habe ein NoGo, welches er immer mal wieder austestet, mit dem Erfolg, dass ich zu Stein erstarre und dann gar nichts mehr geht.“ Ella entwich ein tiefer Seufzer und sie fügte leise hinzu: „Dabei habe ich Phantasien, in denen genau diese Grenze nicht mehr existent ist. Es turnt mich sogar an. Deshalb bin ich nun hier. Bitte, helfen Sie mir, diese Barriere zu überwinden.“

   Lady Sybil hielt Ella ihr Glas entgegen, stieß mit ihr an und sagte, „Das schaffen wir gemeinsam!“ Da Ella ihr das Problem bereits am Telefon kurz erläutert hatte, begann Lady Sybil ihr kurz ihre Überlegungen zu unterbreiten.

   „Ich vermute, dass irgendwann etwas geschehen ist, was immer dann eine Blockade in dir auslöst, wenn es um diese Grenze geht. Vielleicht kannst du dann nicht mehr abschalten, dich nicht mehr fallen lassen. Ich sage bewusst du, denn wenn du gleich in dein Zimmer gehst, wirst du dich auskleiden und nur das anziehen, was auf deinem Bett bereit liegt. Ich habe mir Unterstützung hinzugeholt, denn alleine ist das nicht zu schaffen, was ich vorhabe. Ich werde dir gleich die beiden vorstellen, wenn wir uns im Studio treffen. Dort wirst du dich bis morgen Abend die meiste Zeit aufhalten. Bist du bereit dazu?“

   Sie schaute Ella fragend an und erwartete eine Antwort.

   Ella trank noch einen Schluck Sekt, holte tief Luft und antwortete: „Lady Sybil, ich bin bereit!“

   Kurze Zeit später stand Ella in dem ihr zugewiesenen Raum. Was sie sah, gefiel ihr: Ein heller Raum, möbliert mit einem Bett, einem Stuhl und einem Tisch. Eine weitere Tür führte in ein kleines Bad. Die Bettwäsche und die Vorhänge an dem Fenster waren in einem Sonnengelb gehalten und ließen das Zimmer freundlich wirken. Auf dem Bett entdeckte Ella einen durchscheinenden Umhang mit einem einzelnen Knopf als Verschluss.

   Sie überlegte nur einen winzigen Augenblick und begann sich auszuziehen. Als sie, nur noch mit dem Umhang bekleidet, im Zimmer stand und darauf wartete, dass sie abgeholt würde, wie Lady Sybil ihr aufgetragen hatte, gingen ihr viele Gedanken durch den Kopf. Soll ich es wirklich tun? Wird sie helfen können? Will ich es wirklich? In diesem Augenblick klopfte es an der Tür. Ella öffnete diese und vor ihr stand ein kleiner Wirbelwind. Ein junges Mädchen, vielleicht 25 Jahre alt, mit wilden Locken und blitzenden Augen. „Hallo, ich bin Doro und soll dich abholen“, sagte sie mit einem strahlenden Lächeln.

   Ella schloss sich Doro an und musterte sie, während diese vor ihr her schlenderte. Doro hatte einen sehr aufrechten Gang und hielt die Schultern gerade. In Gedanken stellte sich Ella vor, wie es aussehen würde, wenn Doro ihr hüpfend den Weg zeigen würde. Ein leichtes Schmunzeln zog sich über ihr Gesicht, und ihre Aufregung war wie weggeblasen.

   Doro blieb vor einer Flügeltür stehen und schaute Ella an, während aus dem Raum hinter der Flügeltür rhythmische Geräusche schallten. „Bereit?“, fragte Doro und legte ihre Hand auf die Türklinke. „Bereit!“, antwortete Ella, denn sie hatte die Geräusche auf der anderen Seite der Tür sofort erkannt: Leder auf nackter Haut. Sie liebte dieses Geräusch, es war wie Musik für sie.

   Nachdem Doro die Tür geöffnet hatte, betrat Ella das Studio und wusste gar nicht, wohin sie zuerst schauen sollte. Sie hatte bisher weder ein Domina-Studio gesehen, noch sich Gedanken darüber gemacht, was sie denn da erwarten könnte. Auch auf einer SM-Party war sie bisher noch nie gewesen. Sie kam sich in diesem Augenblick vor wie Alice im Wunderland. Das Studio war ein etwa 50 qm großer Raum. Eine der Wände war mit Spiegeln ausgefüllt, an einer anderen Wand hingen in Reih und Glied Schlagwerkzeuge. An der dritten Seite stand eine schwarze Ledercouch, flankiert von zwei großen Kerzenständern und zwei hohen Schubladenschränken, die im Licht der Beleuchtung schimmerten. Bevor Ella sich die einzelnen Geräte, die im Raum verteilt waren, ansehen konnte, wurde ihre Aufmerksamkeit von Lady Sybil eingefangen, die eine Neunschwänzige auf dem Hintern eines Mannes klatschen ließ, der über einen Strafbock drapiert war. Genau in diesem Augenblick war die Bestrafung beendet, und Lady Sybil trat zurück und forderte den jungen Mann auf, sich zur Vorstellung zu erheben.

   „Ella, komm zu mir, ich möchte dich mit meinen beiden Zöglingen bekannt machen, denn sie werden dich in den beiden vor dir liegenden Tagen begleiten und mir helfen, deine Blockade zu lösen.
Doro kennst du ja schon. Sie wird hier in meinem privaten Studio von mir zur Domina ausgebildet, denn ich habe an ihr einige Züge festgestellt, die sie dafür sehr prädestinieren. Sie ist gerecht, aufmerksam und genießt es auch, jemandem Lustschmerz zu schenken. Sie ist geschickt und vor allem sehr einfallsreich.
Dieser junge Mann hier ist Henry, der heute zwölf Minuten zu spät hier eingetroffen ist und daher die doppelte Anzahl Schläge erhalten hat, weil er, obwohl er wusste, dass ich ihn besonders heute pünktlich erwartete, es nicht war. Henry ist masochistisch veranlagt, und ich habe ihn unter meine Führung genommen, um festzustellen, welche Art Schmerz für ihn eine reine Bestrafung ist, oder welcher für ihn die Brücke zum Feuerwerk seiner Gefühle wird.
Doro, Henry, ich möchte euch Ella vorstellen. Sie hat um meine Hilfe gebeten, die ich ihr gern – mit eurer Hilfe – gewähren möchte.“

    Die beiden schauten Ella lächelnd an und wussten anscheinend ebenso wenig wie Ella, was Lady Sybil sich ausgedacht hatte.

   „Ella, ich werde verschiedene Dinge versuchen, denn auch ich weiß noch nicht, warum du so reagierst, wie du es beschrieben hast. Wir werden mit deiner Erregung spielen, dich gefühlsmäßig in die Hölle und wieder zurück schicken. du wirst jedoch in diesem Raum nie allein sein.“

   „Henry, bereite den Sling mit den breiten Lederstreifen vor und befestige ihn an dem Flaschenzug!“, befahl Lady Sybil an Henry gerichtet. „Doro, kleide Ella aus und hilf ihr in den Sling. du darfst sie nach deinem Gutdünken festschnallen, aber ihre Brüste sowie alle Körperöffnungen müssen leicht zu erreichen sein.“

   An Ella gewandt fragte Lady Sybil: „Du willst es wirklich, oder? Jetzt hast du die Chance, es dir nochmal zu überlegen. Stimmst du zu, gebe ich dir nun dein Codewort, falls es zu heftig wird: Es heißt Pein, du kannst jedoch vorher durch das Wort Feuer signalisieren: ‚Ich komme an meine Grenze‘. Es ist wichtig, sehr wichtig, dass ich mich darauf verlassen kann, dass du deine Codewörter verwendest, denn nur so weiß ich, wie weit ich gehen kann. Kann ich mich darauf verlassen?“, fragte sie an Ella gewandt.

   Ella dachte kurz nach und antworte dann sehr sicher: „Ich weiß um die Bedeutung dieser Worte und du kannst sicher sein, ich werde sie nutzen, bevor ich an meine Grenzen stoße!“

   „Ella, du wirst die erste Zeit hier in dieser Liebesschaukel verbringen, denn da bist du zugänglich für alle Arten der Lusterzeugung, aber auch um deine Belastungsgrenze zu erweitern. Außer dem Sling gibt es da noch zwei Dinge, die ich nutzen werde. Das Eine ist der Lehnstuhl da drüben, der dir deine Fortschritte aufzeigen wird und das Andere ist das Fesselgestell da an der Wand. Damit wirst du aber erst morgen bekannt gemacht werden, wenn es darum geht, dass dein Ziel endgültig erreicht werden kann.
Doro, Henry, ihr wisst, was ihr zu tun habt. Ich komme in einer halben Stunde zurück. Dann erwarte ich Ella in der Hängevorrichtung vorzufinden, gebunden - und Henry, du bist dafür verantwortlich, dass der Sling immer in der richtigen Höhe ist. Habe ich etwas auszusetzen, weißt du, was dich erwartet.“

   „Ella, hast du alles verstanden und vor allem, bist du mit alldem einverstanden? Auch mit Doro und Henry?“

    „Ja, das bin ich – ich bin bereit mich.“

    Bevor Lady Sybil den Raum verließ, startete sie mittels einer Fernbedienung noch eine von ihr zusammengestellte Playlist, die die Stille im Studio angenehm durchbrach.

   Während Henry, nur mit einem Lederslip bekleidet, sich des Slings annahm, um ihn zur Benutzung vorzubereiten, ging Doro auf Ella zu, um ihr den Umhang abzunehmen. Ella zögerte nicht einen Augenblick und zog das durchscheinende Etwas aus. Doro trug ein enggeschnürtes Korsett, welches ihre Zierlichkeit noch unterstrich. Vervollständigt wurde ihr Outfit durch Netzstrümpfe und Schaftstiefel.

   Doro bat Ella, ihr zu folgen, und gemeinsam gingen sie zu der Wand, an dem die Fesselutensilien befestigt waren. Sie ließ Ella bewusst die Zeit, die diese brauchte, um in die Situation hineinzufinden. Als Erstes wählte Doro ein paar rote Handgelenkmanschetten aus. Sie waren schmal und gefüttert. Ella hielt ihr ihre Handgelenke entgegen und ließ sich die Manschetten widerspruchslos anlegen. Doro prüfte gewissenhaft den richtigen Sitz der Manschetten. Als Nächstes wählte sie die passenden Fußgelenkmanschetten aus und legte auch diese Ella sorgfältig an. Sie vervollständigte die Lederausstattung von Ella durch ein Halsband, an dem rundherum Ringe angebracht waren.

   In der Zwischenzeit hatte Henry den Flaschenzug an der von Lady Sybil festgelegten Stelle befestigt und auch die Liebesschaukel daran eingehakt.

   Doro sagte: „Ella, ich werde dir behilflich sein, um die richtige Position einzunehmen, während Henry die Lederkonstruktion festhält. Wir werden dir beide helfen, damit du sicher im Sling liegst.“

   Etwas zögerlich trat Ella an die miteinander verbundenen Lederstreifen und wusste nicht so recht, wie sie da hinein kommen sollte. Doro nahm an der einen Seite Ellas Oberarm und Henry an der anderen Seite. Dann führten sie Ella rückwärts an das Leder heran. Als Ellas Oberschenkel den Sling berührten, ließ Henry den Flaschenzug noch etwas weiter hinunter, damit Ella sich jetzt wie in einen bequemen Sessel setzen konnte. Als Ella in den Lederstreifen saß, ließ Henry den Kopfbereich etwas weiter hinunter, sodass Ella nun ausgestreckt im Leder lag.

   Doro nahm nun erst Ellas Handgelenke und befestigte die Manschetten mittels Panikhaken an den Ketten des Flaschenzuges. Das Gleiche tat sie dann auch mit den Haken der Fußgelenkmanschetten.

   Henry inspizierte noch einmal den richtigen Sitz der breiten Lederstreifen unter Ellas Körper und schob den ersten Lederstreifen etwas höher, sodass dieser unter dem Rücken, und zwar knapp oberhalb des Pos, positioniert war. Jetzt lag Ella so in der Hängevorrichtung, wie die Herrin es wollte: Arme und Beine hochgebunden und alle Körperöffnungen gut erreichbar.

   Doro und Henry wechselten kurz einen Blick und begannen, Ellas Körper zu berühren. Erst sanft und zärtlich, dann intensiver. Henry massierte Ellas Beine, während Doro sich um Ellas Brüste kümmerte. Sie streichelte diese, ließ immer wieder ihre Finger um die aufgerichteten Knospen kreisen, wechselte immer wieder von kräftigen Griffen zu sanftem Streicheln. Sie begann die Brüste zu kneten, um dann unerwartet fest in die Brustwarzen zu kneifen. Befriedigt stellte sie fest, dass Ella ihre Augen geschlossen hatte und die Berührungen sichtlich genoss. Doro schaute erst Henry an und dann auf Ellas Schoß. Henry verstand sofort und prüfte die Feuchtigkeit von Ellas Grotte. Sichtlich zufrieden zeigte er Doro seinen feuchten Finger, als er diesen aus Ella wieder herausgezogen hatte.

   In diesem Augenblick erschien Lady Sybil wieder im Studio und trat zwischen Ellas hochgebundene Schenkel. Ohne ein Wort zu sagen, schaute die Lady Henry an und wies ihn stumm an, zur Seite zu treten und abzuwarten.

   Während Doro sich weiter mit Ellas Brüsten befasste, begann Lady Sybil ein erregendes Spiel an und in Ellas Lusthöhle. Sie streichelte ihre sensibelste Stelle, rieb sie mal fester, dann wieder leichter. Die ersten Töne der Lust entwichen Ella, und sowohl Doro als auch Lady Sybil quittierten dies mit einem Lächeln.

   Ohne ihre Hände von Ella zu lassen, signalisierte Lady Sybil Henry, den Sling so zu verstellen, dass der Kopf von Ella tiefer zu liegen kam und ihr Hintern angehoben wurde. Henry folgte dieser Aufforderung sofort.

   Jetzt hatte Lady Sybil Zugang zu beiden Körperöffnungen. Während ihre linke Hand die Klitoris und die Labien von Ella reizten, erst einen und danach auch zwei Finger in ihre Vagina schob und sie damit einem Orgasmus entgegentrieb, begann sie mit den Fingern der anderen Hand damit, das Poloch mit Gleitcreme zu lockern. Ellas Körper begann zu zucken, das Stöhnen nahm zu, und Lady Sybil nutzte diesen Augenblick, um einen Finger in Ellas Hintern zu schieben. Sofort versteifte sich der ganze Körper, und Ella lag in der Liebesschaukel wie ein Brett und Tränen quollen aus ihren geschlossenen Augen.

   Sofort nahmen Lady Sybil wie auch Doro ihre Hände von Ella und begannen sie leicht zu streicheln, damit die Starre wieder von Ella abfallen konnte.

   Nun hatte sich Lady Sybil ein Bild von der Stärke der Blockade gemacht, die Ella zu ihr geführt hatte. Ein Blick zu Doro und Henry, und beide verließen leise das Studio. Lady Sybil streichelte Ella sanft weiter und wartete darauf, dass Ella sich wieder entspannte und ihr Atem wieder ruhiger wurde. Ihr Streicheln wurde langsam intensiver, konzentrierte sich erst auf Ellas Brüste, danach ließ sie ihre Hände tiefer gleiten, um sanft Ellas Venushügel zu liebkosen. Während eine Hand die linke Brust umfasste und sie massierte, streichelte ihre rechte Hand Ellas Labien, berührte immer wieder die Klitoris und begleitete Ella so auf den Weg in die Lust. An der Feuchte, die aus Ellas Scham quoll, konnte sie spüren, dass diese nun bereit war.

   Leise sagte sie: „Ella, schau mich an. Dies ist der kleinste Postöpsel, den ich habe. Ich werde ihn dir jetzt gleich nach einer gründlichen Massage deines wehrhaften Hinterns in genau diesem versenken. Soll ich es jetzt versuchen, oder brauchst du erst eine Pause?“

   Ellas Lider flatterten erst, so als wolle sie gar nicht sehen, was Lady Sybil ihr zeigen wollte. Aber dann ging ein deutlicher Ruck durch ihren Körper und sie antwortete: „Bitte, bitte versuche es.“ Dann schloss sie wieder – wie ergeben – ihre Augen und wartete.

   Sanft streichelten daraufhin Lady Sybils Fingerspitzen über den Eingang zu diesem jetzt noch verbotenen Reich der Lust. Sie ließ sich Zeit, nahm dann etwas Gleitgel zur Hand und spürte selbst, wie ihre Fingerspitzen leicht zitterten. Immer wieder strich sie leicht über diese noch vorhandene Sperre, reizte die verschlossenen Gefühle, erhöhte nach und nach die Kraft des Druckes, die ihr Finger ausübte. Wartete geduldig, bis sie zum ersten Mal ein leichtes Vibrieren in Ellas Körper wahrnahm. Sie erhöhte nun bei jeder Berührung den Druck ein wenig mehr, bis ihre Fingerkuppe in dem dunklen Eingang verschwand. Sie ließ Ella dieses Gefühl kosten und zog sich wieder zurück. Das wiederholte sie, bis sie spürte, wie Ella sich der Berührung unbewusst entgegen schob, und somit ihr Finger mühelos eindringen konnte.

   Sie gab Ella einen Moment der Ruhe und zog sich dann wieder zurück. Der etwas mehr als fingerdicke Postöpsel war schnell reichlich mit Gleitgel überzogen, sodass er gut vorbereitet war. „Ella, wie lautet dein Safewort für den Moment, wo du spürst, es wird dir zuviel?“, wollte Lady Sybil von ihr wissen. Ella reagierte erst verzögert, so, als wenn sie aus einer Welt in die andere zurückfinden musste. „Feuer“, antwortete sie leise.

   Lady Sybil setzte nun die Massage des Muskels fort und setzte dann anstelle ihres Fingers den Analdildo an, immer Ellas Gesicht beobachtend, um ihn in die Dunkelheit eintauchen zu lassen. Ellas Atem wurde etwas schneller, aber es kam kein Safewort aus ihrem Mund. Lady Sybil nahm den zweiten zurechtgelegten Postöpsel und rieb nun auch diesen mit reichlich Gleitgel ein. Als sie vorsichtig den einen Stöpsel entfernte, trieb sie den zweiten mit sanftem Druck unter immer wieder leichtem Zurückziehen in Ellas Hintern vor. Die Innenseiten von Ellas Oberschenkeln begannen leicht zu zittern, aber sie sagte kein Wort und ihr Körper lag weiterhin ruhig im Ledersling.

   Lady Sybil drückte auf einen Knopf, mit dem sie Doro und Henry wieder herbeirief. Nachdem beide wieder im Studio waren, wies sie die beiden an, Ella von der Bondage zu befreien und ihr aus der Händevorrichtung heraus zu helfen. Sie sollte erst einmal etwas zur Ruhe kommen und dann eine kleine Mahlzeit zu sich nehmen. In zwei Stunden sollte Doro Ella wieder ins Studio bringen. „Ella, du kannst selbst entscheiden, ob ich jetzt sofort den Dildo aus dir entferne, oder ob du ihn noch etwas spüren möchtest, um ihn dann selbst zu entfernen, wenn du soweit bist.“

   Ella überlegte einen Augenblick, bewegte ihren Unterleib etwas und antwortete: „Ich versuche mich an das Gefühl, etwas in meinem Hintern zu spüren, zu gewöhnen. Es ist nicht so furchtbar, wie ich es erwartet habe. Danke für Ihre Geduld, auch wenn ich weiß, dass es erst der Anfang war. Ich würde ihn gern gleich unter der Dusche selbst entfernen.“

   Doro geleitete Ella nun wieder zu ihrem Zimmer und teilte ihr mit, dass sie ihr in etwa 15 Minuten einen Sweet-Chili-Salat bringen würde. Danach könne sie sich etwas entspannen, bevor sie Ella wieder ins Studio bringen würde.

   Kurze Zeit später stand Ella unter den Strahlen des warmen Wassers der Dusche. Sie genoss diesen Moment, streichelte über ihren Körper und horchte in sich hinein. Der Analstöpsel war kaum fühlbar. Zum ersten Mal empfand sie keine Furcht. Nach einer Weile entfernte sie vorichtig den Eindringling und beendete das entspannende Duschen.

   Es dauerte gar nicht lange, bis Doro den versprochenen Salat brachte und ihr den guten Rat gab, sich etwas auszuruhen, weil noch einige anstrengende Stunden vor ihr lägen. Mit einem kurzen Winken und dem Ruf: „Ich hole dich gleich wieder ab!“ war der Wirbelwind verschwunden.

   Als die Zeit um war, standen Ella, Doro und Henry wieder im Studio, wo Lady Sybil sie schon erwartete.

   Ein Wink von Lady Sybil, und schon stand Ella nackt vor ihr, denn die beiden anderen hatten ihr den seidenen Umhang von den Schultern genommen.

   „Ella, komm her zu mir“, winkte sie Ella heran. Sie stand vor einem Stuhl, den sie mit ihrem Körper noch verdeckte. Als Ella vor ihr stand, trat sie einen Schritt zur Seite. Ella keuchte auf, als sie sah, was da auf sie wartete. Ein Stuhl, mit Armlehnen, auf dessen Sitzplatte ein Analstöpsel montiert war. Er war mächtig. Instinktiv trat sie gleich zwei Schritte zurück.

   „Ella, das ist unser Ziel: Wenn du gehst, wirst du diesen Dildo in deinem Hintern versenken können. Für jetzt – für den Anfang – nehmen wir einen anderen.“ Sie hielt Ella einen Dildo hin, der den gleichen Umfang hatte, wie der, den sie selbst vorhin in der Dusche entfernt hatte. Sie ließ sich von Doro einen etwas größeren Freudenspender reichen und zeigte ihn Ella, die zweifelnd die Stirn runzelte, es aber nicht wagte, einen Kommentar auszusprechen.

   Henry hatte inzwischen mittels des dafür vorgesehenen Mechanismus den dicken Analstöpsel entfernt und durch den von Lady Sybil ausgewählten ersetzt.

   Henry und Doro kannten ihre Aufgabe, Lady Sybil hatte beide im Vorfeld instruiert. Beide wussten, wenn sie versagten, würde die Gerte von Lady Sybil auf ihren Hintern Rock'n'Roll tanzen. Sie führten Ella zu einem Bock und schnallten sie so fest, dass Ellas Füße unten an den vorderen und Ellas Handgelenke unten an den hinteren Füßen des Bockes befestigt waren. Nun begannen die beiden ihr perfides Spiel mit Ella. Während Doro Ella sanft streichelte, begann Henry den Ringmuskel in Ellas Hintern zu stimulieren. Er cremte, drang sanft etwas ein, dehnte weiter, hörte dabei immer auf den Atem von Ella. Inzwischen drang er bereits mit zwei Fingern in sie ein, ließ die Gefühle von Ella Achterbahn fahren. Befreite sie von den Eindringlingen, um sofort mit drei Fingern nachzusetzen. Mit sanftem Druck eroberte er diesen geheimen Vorhof ihrer Lust. Als er spürte, dass Ella aktiv begann, sich etwas seinen Fingern entgegenzudrücken, gab er Doro ein Zeichen. Diese positionierte einen Schmetterlingsvibrator auf Ellas empfindlicher Perle. Erst langsam, dann immer intensiver vibrierte der kleine, aber wirkungsvolle Lustspender. Ella wand sich auf dem Bock vor Lust und verlangte nach mehr.

   In diesem Augenblick kam Lady Sybil in den Raum und lächelte belohnend ihren beiden Schützlingen zu. Ella wurde von den Fesseln befreit, und Lady Sybil geleitete sie zu dem Stuhl, auf dem ein mittelgroßer Analdildo prangte. Sie redete ruhig und behutsam auf Ella ein: „Du schaffst das, du willst es doch selbst! Du allein hast es in der Hand, wie tief du ihn in dir aufnimmst.“

   Ella stand nun mit dem Rücken zum Stuhl, während Henry sie wieder an den Fußgelenken an dem Stuhl befestigte. „Lege deine Hände auf die Lehnen, stütz dich ab und senk dich dabei immer etwas weiter runter. Henry wird dich führen und dafür sorgen, dass der Dildo deinen Hintereingang findet. Komm“, lockte sie, „komm noch ein wenig tiefer.“

   Ella spürte die Dildospitze leicht eindringen. Henry hatte sowohl sie selbst als auch den Dildo reichlich mit Gleitcreme gefügig gemacht. Ella horchte in sich hinein, aber sie spürte keine Furcht, sie fühlte sich sicher, also ging sie etwas weiter in die Knie und der Dildo flutschte weiter in sie hinein. Dann gab es einen Punkt, wo es nicht mehr weiter ging. Schmerz setzte ein, dehnte sie, und sie wollte schon aufgeben, als Doro ihr wieder den Schmetterlingsvibrator auf ihre Klitoris drückte, aber sogleich wieder entfernte. Ella wollte die Lust des Auflegevibrators weiter spüren und senkte sich daher wieder etwas weiter hinab, wollte den Kontakt zu dem Freudenspender nicht verlieren. Sie vergaß fast den Druck in ihrem Anus, wollte die Lust auf ihrer Perle spüren. Plötzlich spürte sie die Stuhlfläche unter ihrem Po und stellte fest, dass sie tatsächlich den Dildo in sich aufgenommen hatte, weil all ihr Sehnen dem Schmetterling galt.

   Sie strahlte Lady Sybil an. Sie hatte es geschafft. In den kommenden Stunden wurde dieses Ritual wiederholt. Der auf dem Stuhl befestigte Dildo wurde immer wieder gegen einen etwas größeren ausgetauscht.

   Lady Sybil achtete darauf, dass Ella nicht überfordert wurde, und sorgte für ausreichend Abwechslung zwischen den einzelnen Versuchen.

   Als es später am Abend war, trafen sich Ella und Lady Sybil im Salon und nahmen ein leichtes Nachtmahl ein. Sie diskutierten über viele Facetten des SM, die verschiedenen Vorlieben und die Auswahl an Hilfsmitteln, wie zum Beispiel des Slings. Ella wurde ganz kribbelig, sie wusste noch, wie wohl sie sich darin gefühlt hatte, wollte mehr davon. Lady Sybil schmunzelte leicht und wünschte Ella eine gute Nacht. Doro würde sie morgen früh wieder wecken und ihr das Frühstück bringen. Lady Sybil legte ihre Hand auf die von Ella und sagte: „Du schaffst das, du hast heute schon viel erreicht. Willst du mir nicht erzählen, seit wann du diese Blockade hast? Wodurch sie verursacht wurde?“

   Ella schluckte, überlegte und erzählte dann mit leiser Stimme, dass es eigentlich ein Unfall gewesen war. Ihr damaliger Freund hatte es geliebt, sie von hinten zu nehmen, und einmal war er voller Kraft und ohne Vorbereitung aus Versehen in ihren Anus eingedrungen. Der Schmerz war so durchdringend und heftig gewesen, dass sie ihn bis heute nicht vergessen hatre. Seitdem konnte sie die Berührung an diesem verbotenen Ort nicht ertragen.

   Kurz darauf lag Ella in ihrem Bett und ließ den Tag an ihr vorüberziehen. Es war soviel geschehen. Sie hatte erkannt, dass ihre Blockade auf einen ungeschickten Moment hin aufgebaut wurde. Sie dachte an ihren Herrn und wusste in diesem Augenblick, dass er viel zu sorgsam im Umgang mit ihr als Subbie war, sodass ihm so etwas nicht geschehen konnte. Sie lächelte, als sie an den Moment dachte, in dem sie zaghaft an der Türe geschellt hatte - und wie gut der Tag dann verlaufen war.

   Am Morgen klopfte Doro an Ellas Tür und fand sie nach dem Öffnen der Tür bereits im Bad vor. Eilig bereitete sie den Tisch für das Frühstück vor. Ella wurde vom Kaffeeduft angelockt und kam aus dem Bad. Sie wünschte Doro einen guten Morgen und setzte sich, wobei sie Doro bat, sich doch zu ihr zu setzen. „Doro, wie bist du darauf gekommen, Domina zu werden?“, fragte Ella das Mädchen.

   Doro überlegte kurz und antwortete ihr ganz offen: “Ich wollte immer schon führen, in der Schule war ich bereits Klassensprecherin. Dann, als ich die ersten Jungen kennenlernte, fand ich es öde, wie sie hinter mir her hechelten. Ich begann ihnen Aufgaben zu erteilen, so nach dem Motto, wenn du mich treffen willst, dann bringe mir das oder das mit. Ich spürte, wie meine Macht über das männliche Geschlecht wuchs. Ich intensivierte die Aufgaben, münzte sie in Befehle um und spürte eine innere Befriedigung dabei, eigentlich schon mehr Lust.
Dann lernte ich Josh kennen und spürte schnell, dass er das Gegenteil von mir war. Mein Pendant, könnte man sagen. Er ist glücklich, wenn er mir zu Willen sein kann. Ich bin mir meiner Macht über ihn bewusst. Ich genieße es, ihn zu strafen und erschauere, wenn ich in seine Augen blicke und den Augenblick erkenne, wenn er sich in meine Hände begibt. Aber ich bin noch nicht sicher genug mit dem Umgang der Peitsche, Gerte oder gar des Stocks. Ich will lernen, wie ich Josh führen kann, lernen, woran ich erkennen kann, er ist soweit, oder eben auch, das ist nicht gut, oder das ist zuviel. Ich will Sicherheit, Sicherheit für ihn und für mich. Natürlich reizt mich das Studio hier und vor allem Lady Sybil. Sie beobachtet mich, ich fühle mich sicher bei ihr und sie hat mir schon so manchen guten Rat gegeben. Ich wünschte, ich würde so werden wie sie“, erklärte Doro mit glänzenden Augen.

   Ella lächelte Doro an und antwortete: „Auch ich bin sehr zufrieden mit Lady Sybil, ich vertraue ihr.“

   Während Ella hinter Doro in Richtung Studio ging, überlegte sie, was Lady Sybil sich wohl heute ausgedacht hatte. Ella wusste, sie hatte nur noch diesen Tag, und ihr Ziel schien ihr immer noch in weiter Ferne zu liegen.

   Im Studio begrüßte sie Lady Sybil und schaute sie dabei fragend an. Die Domina erkannte die Furcht in Ellas Blick und sprach sanft, aber bestimmt: „Wir haben gestern einen ersten, kleinen Erfolg erarbeitet. Heute werden wir mit Schmerz arbeiten. Wie sehr erregt dich Schmerz, Ella?“

   Ella schluckte und antwortete zaghaft: „Ich genieße den Kuss der Peitsche, fürchte den Rohrstock und habe Angst vor den Clamps. Ich möchte sie gern für meinen Herrn tragen, aber der Schmerz reißt mich aus dem Lustgefühl heraus.“

   Lady Sybil überlegte kurz, hatte sie doch so etwas Ähnliches erwartet. Deshalb antwortete sie: „Wir werden heute mit Schmerz arbeiten. Wenn du dich in den Schmerz fallen lassen kannst, wirst du auch einen wesentlich dickeren Analstöpsel in dir aufnehmen können, als du es jetzt noch glauben magst. Willst du es versuchen? Wenn ja, nenne mir deine Safewörter.“

   Spontan antwortete Ella: „Feuer und Pein.“ Ihre Augen leuchteten und sie wusste selbst nicht warum, aber sie fieberte dieser Session geradezu entgegen.

   Doro und Henry brachten Ella zu dem Stuhl. Ihre Augen wurden riesengroß, als sie den auf dem Stuhl befestigten Dildo sah. Er hatte die Größe eines Gliedes, und sie war sich sicher, dass er niemals in ihr verschwinden könnte.

   Henry befestigte mit den angelegten Fußgelenkmanschetten Ellas Fesseln an den Stuhlbeinen, während Doro den Strafbock vor Ella schob und sie mit den Händen derart dirigierte, dass Ella mit dem Oberkörper auf dem Bock zu liegen kam. Dann begann Doro mit der neunschwänzigen Ellas Hintern zu erwärmen, um die Kraft der Schläge nach und nach zu erhöhen. Als die Pobacken rötlich schimmerten und Ellas Tränen ihre Wangen benetzten, beendete Doro die Flagsession, und Henry begann mit der linken Hand kühlende Lotion auf den geröteten Rundungen zu verteilen. Dabei rieb er immer wieder mit den Fingern seiner rechten Hand über Ellas Rosette, um dann die Kraft der Rosette mittels Gleitgel aufzuweichen. Als er der Meinung war, dass es genug war, schaute er zu Lady Sybil herüber, die daraufhin kam und selbst testete, ob Henry seine Aufgabe gut gemacht hatte. Als Lady Sybil anerkennend zu Henry herübersah, fühlte er Stolz in sich aufsteigen, aber auch ein wenig Bedauern, denn er sah einem Tanz der Peitsche auf seinem Hintern immer mit Freude entgegen.

   Doro und Henry richteten Ella auf, und Henry schob den Strafbock wieder zurück. Währenddessen verband Doro Ella die Augen mit einem schwarzen Seidentuch. Danach befestigte Doro Ellas Handgelenke an den Ketten, die rechts und links vorne neben dem Stuhl an einem Flaschenzug befestigt waren.

   Lady Sybil ging durch den Raum auf Ella zu und musterte diese. Sie stand aufrecht, ihr Atem ging schnell und leichte Schweißperlen waren auf ihrer Stirn zu entdecken.

   „Ella, du wirst gleich einen Schmerz an deinen Brustwarzen verspüren, er wird nach und nach gesteigert werden. Sobald der Schmerz für dich unerträglich wird, hast du zwei Möglichkeiten, entweder du erträgst ihn oder du minderst den Schmerz, indem du dich auf den Stuhl niederlassen wirst. Hast du alles verstanden?“

   Ella nickte und hielt fast den Atem an. Doro befestigte nun an jeder der Brustwarzen eine Krokodilklemme, die Ella sofort jammern ließ. Sie fürchtete die Qual der kleinen unscheinbaren Dinger. Aber sie sprach das Safewort nicht aus. Also wartete Doro noch ein klein wenig, um dann Gewichte in die Clamps einzuhängen und sie zudem auch noch leicht anzustoßen, sodass die Gewichte anfingen zu schwingen. Ella war außer sich vor Qual und war kurz davor, „Feuer“ zu sagen, bis sie sich daran erinnerte, dass sie den Schmerz lindern konnte. Langsam, Zentimeter für Zentimeter ließ sie sich auf den Stuhl herab. Henry achtete darauf, dass der Dildo genau richtig platziert war und er leicht den Eingang in Ellas Ringmuskel fand. Noch stand Ella leicht gebeugt, hielt sich aufrecht, aber das zweite Paar Gewichte zwang sie tiefer und tiefer. Sie geriet in einen Taumel, konnte nicht mehr klar spüren, was mehr schmerzte, die gequälten Brustwarzen oder ihr geweitetes Poloch. Als sie schon dachte, sie müsste aufgeben, fühlte sie die Vibrationen des Schmetterlingsvibrators auf ihrer Lustperle, und sie sank tiefer auf den Stuhl, bis sie die Sitzfläche erreicht hatte. Der Zug an ihren Brustwarzen verschwand und machte einem stechenden Schmerz Platz, der beim Abnehmen der Clamps über Ella hereinbrach.

   Das Tuch wurde von ihren Augen entfernt und nach und nach die Sicherheitshaken der Hand- und Fußgelenke gelöst.

   Als Ella wieder sehen konnte, stand Lady Sybil vor ihr und strahlte sie an: „Ella, du hast es fast geschafft. Ich bin stolz auf dich. Doro wird dich jetzt erst einmal wieder auf dein Zimmer bringen. Ruhe dich ein wenig aus, denn ich möchte dann den Dildo in dir versenken, den ich als dein Ziel bestimmt habe. Danach darfst du dich dann von uns verabschieden.“

   Ella war noch etwas benommen, nachdem Doro und Henry ihr behilflich gewesen waren, vom Stuhl aufzustehen. Ihre Wangen waren noch immer von den Tränen benetzt, die sich einfach nicht aufhalten lassen wollten.

   Lady Sybil fragte vorsichthalber nach: „Alles gut, Ella?“ Ella nickte nur und ließ sich von Doro in ihr Zimmer bringen. Sie fühlte sich erschöpft, aber auch glücklich. Sie hatte diese Prüfung trotz des großen, aber lustvollen Schmerz überstanden.

   In ihrem Zimmer angekommen legte sie sich direkt aufs Bett und schloss die Augen. Doro schlüpfte leise hinaus und überließ Ella ihren Gedanken. Doch Ella dachte gar nicht mehr, denn die Session hatte sie derart angestrengt, dass sie in einen kurzen Schlummer fiel.

   Sanft weckte Doro Ella auf und wies auf den Caesarsalat hin, der auf dem Tisch stand, zusammen mit einer Karaffe San Pellegrino.

   Erst jetzt bemerkte Ella, wie hungrig sie war. Sie aß den Salat und träumte vor sich hin. Sie sah die Bilder der Session vor sich, stellte sich vor, wie der Dildo in ihr verschwand und spürte zum ersten Mal keine Angst, sondern Erregung in sich aufsteigen. Gestärkt wartete sie auf Doro, damit diese sie wieder ins Studio bringen würde.

   Kurze Zeit später saßen Lady Sybil und Ella sich im Studio gegenüber und prosteten sich einander zu. „Auf den letzten Schritt zum Erfolg!“, sagte Lady Sybil und stieß mit Ella an. Der Sekt sprudelte in den Gläsern und prickelte auch etwas in der Nase, als Ella einen Schluck trank. Sie wollte ihre Aufregung verbergen, aber Lady Sybil sah sofort, was in ihr vorging.

   „Du denkst an all das, was du in den beiden Tagen hier erlebt hast, was du gefühlt und auch gelitten hast. War es zuviel?“, fragte Lady Sybil Ella.

   Diese schüttelte heftig den Kopf und antwortete: „Im Gegenteil. Vorhin, nach der Session, habe ich über das nachgedacht, was ich erlebt habe, und zum ersten Mal spürte ich Erregung bei dem Gedanken, dass ich einen noch größeren Dildo in mir aufnehmen soll. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, aber ich werde es versuchen. Wenn ich es schaffe, werde ich meinem Meister dann genau so einen Dildo mitbringen. Bei der nächsten Session werde ich ihn dann wortlos vor seine Füßen legen. Er wird wissen, was es bedeutet. Ich bin so gespannt auf diesen Moment!“

   Lady Sybil lächelte bei diesen Worten und wies in die Mitte des Studios. Henry hatte dort inzwischen ein seltsames Gestell aufgebaut, welches Ella auch sofort aufgefallen war, als sie das Studio betreten hatte.

   „Ella, diese eine Prüfung steht dir noch bevor. Henry und Doro helfen dir in den Fesselkäfig hinein.“

   Der Fesselkäfig entpuppte sich als eine Box aus Gitterstäben, in die Ella mit dem Kopf voran hineinkriechen musste. In Bereich der Schultern und des Beckens sowie den Knien waren zwischen den Gitterstäben Lochstangen eingearbeitet, sodass von der linken zur rechten Körperseite, je nachdem wie es gebraucht wurde, Rundstäbe geschoben werden konnten, sodass eine variable und trotzdem schnelle Fixierung möglich war. Die erste Stange wurde hinter ihren Oberarmen durchgeschoben, die zweite unterhalb ihres Bauches vor den Oberschenkeln und die letzte Stange hinter den Kniekehlen. So konnte Ella sich zwar noch etwas bewegen, aber grundlegend war die Position ihrer Arme und Beine, und daher auch ihres Pos, fest vorgegeben.

   Doro kniete sich neben den Käfig und begann Ellas Brüste zu liebkosen, zu reizen und schließlich die Brustwarzen mit kundigen Griffen zu quälen. Henry hatte während dieser Zeit schon das Poloch von Ella geweitet und mit Gleitgel vorbereitet. Auch der letzte große Analdildo war vorbereitet und lag für Lady Sybil bereit.

   „Ella, es ist soweit, der letzte große Widersacher liegt bereit. Wenn du das nun meisterst, kannst du ganz beruhigt nach Hause zu deinem Meister fahren und ihn mit deinem Erfolg überraschen.“

   Ella hob den Kopf und nickte nur, mehr ließ ihre Anspannung nicht zu. Lady Sybil weitete auch selbst noch einmal den Muskel und setzte dann den Dildo an, und eroberte langsam und gefühlvoll das dunkle Reich. Sie ließ erst wieder den Kopf des Dildos in Ella verschwinden, gab wieder etwas nach und spürte, wie Ella den Bewegungen nachgab und mitging. Ein erstes Stöhnen brach aus Ella heraus, aber sie sagte kein Safewort. Wieder versenkte Lady Sybil den Dildo in Ella, weiter als zuvor und gab wieder nach. Eine Schweißschicht überzog inzwischen Ellas Körper, aber sie wippte noch immer mit den Knien, trotzte dem Druck in ihrem Hintern. Sie wollte es schaffen, jetzt und hier. Sie verspürte Lust und bemerkte, wie langsam erste Tropfen ihrer Lust an ihren Schenkeln hinunterlief. Beim nächsten Druck durch Lady Sybil drückte Ella sich dem Eindringling entgegen, hielt stand und mit einem Schrei nahm sie ihn ganz in sich auf. Tränen des Glücks liefen über ihr Gesicht und ihr Kopf sank erschöpft auf ihre Brust.

   Während Henry den Eindringling nach einer kurzen Zeit entfernte, löste Doro die Fixierstangen und half Ella aus dem Käfig heraus.

   Kurz darauf saßen die vier wieder zusammen, und Ella bedankte sich bei Doro und Henry und verabschiedete sich bei den beiden ganz herzlich. Lady Sybil bedeutete ihren beiden Zöglingen, dass sie sich nun zurückziehen könnten.

   Als die beiden das Studio verlassen hatten, fiel Ella Lady Sybil einfach um den Hals und bedankte sich auf diese Weise wortlos. In ihren Augen schimmerten Tränen des Glücks.

   „Ella, du hast dich überwunden, deiner Angst getrotzt und es geschafft. Denke immer daran, du kannst es, wenn du es zulassen willst. du vertraust doch sicherlich deinem Herrn ebenso wie mir, oder?“ Ella nickte einfach, und strahlte dabei von innen heraus.

   Als Ella etwas später wieder ihrem Wagen saß, dachte sie nochmal an den Tag zuvor, als sie voller Skepsis auf die Türe zu Lady Sybils Studio geblickt hatte. Sie dachte einfach nur noch: 'Ich habe es geschafft.'

   Auf dem Weg nach Hause eilten ihre Gedanken schon voraus und fieberten dem nächsten Treffen mit ihrem Meister entgegen, denn sie wollte ihn mit diesem kostbaren Geschenk ihrer Hingabe überraschen.





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